Wir sind für Sie da!
Montag - Donnerstag 8 - 16 Uhr, Freitag bis 12 Uhr

Warum sich ein Rollgerüst-Kauf jetzt steuerlich doppelt lohnt

Profi Steigsysteme
2025-12-15 07:43:00

Abschreibung von Rollgerüsten, Fahrgerüsten & mobilen Gerüsten

Wer ein Rollgerüst, Fahrgerüst oder ein anderes mobiles Gerüst anschafft, investiert nicht nur in Sicherheit und Effizienz auf der Baustelle – sondern auch in ein abschreibbares Wirtschaftsgut, das die Steuerlast senken kann.
Gerade jetzt ist der Zeitpunkt besonders interessant:
Hersteller haben Preiserhöhungen angekündigt.
Gleichzeitig sind mobile Gerüste steuerlich begünstigt, weil sie als bewegliche Anlagegüter gelten und von aktuellen Abschreibungsregeln profitieren. 

1. Wie werden mobile Gerüste steuerlich eingeordnet?

Rollgerüste und Fahrgerüste wie PANTHER XV POWER, ALTREX Fahrerüste, Albert Gerüste und auch die Layher Steigtechnik gelten steuerlich als „mobile Gerüste“ und gehören damit zu den beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. 
Für diese Gerüstart gibt die AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 11 Jahren vor. 
Das heißt in der Praxis:
Du aktivierst das Gerüst als Anlagevermögen in deiner Buchhaltung.
Bei linearer Abschreibung wird der Kaufpreis gleichmäßig über 11 Jahre verteilt.
Das reduziert Jahr für Jahr deinen steuerpflichtigen Gewinn.
Wichtig:
Rollgerüste / Fahrgerüste, wie du sie verkaufst (Panther XV, Altrex, Layher-Fahrgerüste etc.), fallen in aller Regel in diese Kategorie „Gerüst, mobil – Nutzungsdauer 11 Jahre“.

2. Unterschied: Mobile Gerüste vs. stationäre Gerüste

In der AfA-Welt wird unterschieden zwischen: 
Gerüst, mobil → Nutzungsdauer: 11 Jahre (typisch: Fahrgerüste, Rollgerüste, mobile Arbeitstürme)
Gerüst, stationär / Fassadengerüst aus Stahl → je nach Nutzung und Branche meist 8–15 Jahre
Für deine Zielgruppe (Handwerker, Innenausbau, Gewerbebetriebe), die ein Fahrgerüst oder Rollgerüst kauft, ist also vor allem die Kategorie „Gerüst, mobil (11 Jahre)“ relevant.
Kurz gesagt:
Ja, Rollgerüste / mobile Gerüste werden wie „Gerüst, mobil“ abgeschrieben – über 11 Jahre.

3. Was hat sich bei der Abschreibung geändert?

Spannend wird es durch die Wiedereinführung bzw. Ausweitung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens.
Die Bundesregierung hat ein Investitions- bzw. „Wachstumsbooster“-Programm beschlossen, das Unternehmen durch bessere Abschreibungsmöglichkeiten zu neuen Investitionen motivieren soll. 
Kernpunkt:
Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z. B. Maschinen, Anlagen, mobile Gerüste) ist wieder eine degressive Abschreibung möglich.
Die degressive AfA kann – je nach Regelung – bis zu 30 % pro Jahr betragen (Deckel: maximal das Dreifache der linearen AfA). 
Sie gilt für Investitionen in bewegliche Wirtschaftsgüter, die im Förderzeitraum (z. B. ab 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2027) angeschafft werden. 
Was heißt degressiv?
Statt jedes Jahr den gleichen Betrag abzuschreiben (linear), wird bei der degressiven Abschreibung:
im ersten Jahr ein besonders hoher Betrag abgeschrieben
in den Folgejahren sinken die Abschreibungsbeträge
Das verschiebt die Steuerentlastung in die ersten Jahre – gerade nach einer Neuanschaffung sehr attraktiv.

4. Konkreter Vorteil für den Kauf eines Fahrgerüsts

Nehmen wir vereinfacht an, ein Unternehmen kauft ein mobiles Fahrgerüst für 4.000 € netto:
Linear über 11 Jahre:
ca. 364 € Abschreibung pro Jahr
Degressiv mit 30 % (vereinfachtes Beispiel):
Jahr 1: 1.200 €
Jahr 2: 840 €
Jahr 3: 588 €
→ Die ersten Jahre entlasten den Gewinn deutlich stärker.
Natürlich hängt die genaue Berechnung immer von der aktuellen Gesetzeslage, der Nutzungsdauer und der Wahl des Abschreibungsmodells ab – das entscheidet am Ende der Steuerberater oder die Buchhaltung. 
Aber der Grundgedanke bleibt:
Wer jetzt investiert, kann eine hohe steuerliche Entlastung in den ersten Jahren nutzen.

5. Rollgerüst, Fahrgerüst, mobiles Gerüst – alles abschreibbare Investitionen

Für dich und deine Kunden ist wichtig:
Panther XV Fahrgerüste
Altrex Fahrgerüste & Rollgerüste
mobile Gerüsttürme anderer Hersteller
sind typische bewegliche Wirtschaftsgüter, die abschreibbar sind. 
Je nach Anschaffungspreis kann zusätzlich die GWG-Regelung (geringwertige Wirtschaftsgüter) eine Rolle spielen: Liegt der Nettobetrag unter der jeweils geltenden Grenze, ist ggf. eine Sofortabschreibung möglich. Die konkrete Behandlung hängt aber von der aktuellen Rechtslage und der individuellen steuerlichen Situation ab – das prüft im Zweifel der Steuerberater.

6. Warum sich ein Kauf in diesem Jahr besonders lohnt

1. Steuerliche Vorteile durch Abschreibung
Neue Rollgerüste / Fahrgerüste sind voll abschreibbare Investitionen in dein Anlagevermögen.
Durch lineare oder degressive Abschreibung kannst du deine Steuerlast senken und Liquidität schonen. 
2. Preiserhöhungen bei Herstellern
Viele Hersteller haben für die kommenden Monate Preisanpassungen angekündigt – unter anderem im Aluminium-Bereich. Wer jetzt kauft, sichert sich die aktuellen Konditionen und vermeidet höhere Anschaffungskosten in Zukunft.
3. Planungssicherheit für kommende Projekte
Mit einem eigenen mobilen Gerüst bist du unabhängig von Mietgerüsten, flexibler auf der Baustelle und kannst Projekte zuverlässiger planen.
Gerüstkauf jetzt: Investition, Steuerhebel & Zukunftssicherheit
Ein neues Fahrgerüst, Rollgerüst oder mobiles Gerüst ist nicht nur ein Werkzeug, sondern eine strategische Investition:
Du verbesserst Sicherheit und Effizienz auf der Baustelle.
Du reduzierst deine Abhängigkeit von Mietmodellen.
Du profitierst von Abschreibung und – je nach Anschaffungszeitpunkt – von degressiven AfA-Möglichkeiten.
Du kaufst zu Preisen, die voraussichtlich eher steigen als fallen.
Wer ohnehin über ein neues Fahrgerüst (z. B. Panther XV) nachdenkt, hat jetzt gleich mehrere gute Gründe, die Entscheidung nicht weiter zu schieben.
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine steuerliche Beratung. Abschreibungsregeln und Förderbedingungen können sich ändern und hängen von der individuellen Situation deines Unternehmens ab. Bitte sprich im Zweifel mit deinem Steuerberater, wie ein neues Rollgerüst oder Fahrgerüst bei dir konkret abgeschrieben werden kann.

Rollgerüst, Fahrgerüst oder mobile Arbeitsbühne – welche Lösung passt zu Ihrem Einsatz?

Wer ein Rollgerüst oder Fahrgerüst kaufen möchte, steht häufig vor der Frage, welche Lösung für den eigenen Einsatzbereich wirklich sinnvoll ist. Begriffe wie mobiles Fahrgerüst, mobile Arbeitsbühne oder Aluminium-Rollgerüst werden im Alltag oft synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in Aufbau, Einsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit deutlich.

Flexible Lösungen für sicheres Arbeiten in der Höhe

Ein Rollgerüst, auch als Fahrgerüst bezeichnet, zählt zu den flexibelsten Arbeitsmitteln im Bau-, Handwerks- und Industriebereich. Durch seine mobile Bauweise lässt es sich schnell versetzen und eignet sich ideal für wechselnde Einsatzorte, etwa bei Fassaden-, Montage-, Wartungs- oder Installationsarbeiten im Innen- und Außenbereich.

Im Vergleich zu stationären Gerüsten oder aufwendigen mobilen Arbeitsbühnen überzeugen Rollgerüste vor allem durch ihre kurzen Auf- und Abbauzeiten, die platzsparende Lagerung sowie ihre hohe Wiederverwendbarkeit. Gerade bei regelmäßigem Einsatz auf unterschiedlichen Baustellen bietet ein mobiles Fahrgerüst eine effiziente und wirtschaftliche Lösung.

Rollgerüst oder mobile Arbeitsbühne – wirtschaftlich betrachtet

Mobile Arbeitsbühnen kommen häufig im industriellen Umfeld oder bei sehr großen Arbeitshöhen zum Einsatz. Sie sind technisch komplex, wartungsintensiv und mit deutlich höheren Anschaffungskosten verbunden. Ein Fahrgerüst hingegen bietet für viele Handwerks- und Baubetriebe eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative, da es ohne Motor, aufwendige Technik oder regelmäßige Spezialwartung auskommt.

Für Betriebe, die flexibel bleiben möchten, ist der Kauf eines Rollgerüsts daher oft die nachhaltigere Entscheidung – sowohl organisatorisch als auch finanziell.

Worauf sollte man beim Kauf eines Rollgerüsts achten?

Ein hochwertiges Rollgerüst oder Fahrgerüst sollte nicht nur flexibel einsetzbar sein, sondern auch höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Entscheidende Kriterien sind eine stabile Aluminiumkonstruktion, sichere Plattformen mit rutschhemmender Oberfläche, integrierte Geländer sowie eine einfache, werkzeuglose Montage. Zudem sollte das System den geltenden Normen entsprechen, um einen sicheren und regelkonformen Einsatz zu gewährleisten.

Ein qualitativ hochwertiges mobiles Fahrgerüst trägt wesentlich dazu bei, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Risiken zu minimieren und langfristig Kosten zu sparen.

Investition mit zusätzlichem Mehrwert

Neben den praktischen Vorteilen spielt auch die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. Rollgerüste und Fahrgerüste gelten als bewegliche Wirtschaftsgüter und können steuerlich abgeschrieben werden. Gerade zum Jahresende kann die Investition in ein mobiles Fahrgerüst daher doppelt sinnvoll sein: Unternehmen sichern sich ein flexibles Arbeitsmittel für kommende Projekte und nutzen gleichzeitig mögliche steuerliche Vorteile.

Das Rollgerüst als clevere Gesamtlösung

Ob im Handwerk, auf der Baustelle oder in der Industrie – ein Rollgerüst beziehungsweise Fahrgerüst verbindet Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Im Vergleich zu mobilen Arbeitsbühnen bieten sie geringere Investitions- und Betriebskosten, eine einfache Handhabung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Damit sind sie eine durchdachte Lösung für Betriebe, die effizient arbeiten und zugleich nachhaltig investieren möchten.


Ratgeber