Rollgerüst-Marken im Vergleich: Layher, Altrex, Albert Gerüste, Munk und PANTHER XV®
Welche Rollgerüstmarke die richtige Wahl ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Layher, Altrex, Albert und Panther XV® POWER bieten unterschiedliche Baureihen, Plattformformate, Aufbaukonzepte und Erweiterungsmöglichkeiten. Entscheidend ist daher nicht allein der Herstellername, sondern welches konkrete Rollgerüstsystem zur verfügbaren Aufstellfläche, zur benötigten Arbeitshöhe und zur geplanten Nutzung passt.
Profi Steigsysteme ist ein spezialisierter Online-Fachhandel für Rollgerüste, Fahrgerüste und professionelle Steigtechnik. Zum Sortiment gehören ausgewählte Fahrgerüstsysteme von Layher, Altrex und Albert sowie das eigene Rollgerüstsystem Panther XV® POWER. Auf dieser Seite werden die vier Marken anhand der tatsächlich auswahlrelevanten Systemmerkmale fachlich eingeordnet und miteinander verglichen.
So vergleicht Profi Steigsysteme Rollgerüstsysteme
Ein fachlich sinnvoller Vergleich berücksichtigt mehr als Arbeitshöhe und Anschaffungspreis. Profi Steigsysteme betrachtet insbesondere:
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verfügbare Aufstellfläche sowie Gerüstbreite,
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Plattformbreite und Plattformlänge,
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Aufbau- und Sicherheitskonzept,
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mögliche Plattformpositionen,
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Fahrrollen, Fahrbalken und Ausleger,
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Transport- und Lagerungsanforderungen,
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Erweiterungs- und Ergänzungsmöglichkeiten,
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Ersatzteil- und Systembedarf,
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vorgesehene Einsatzhäufigkeit,
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vollständige Ausstattung der jeweiligen Gerüstkonfiguration.
Dadurch werden nicht nur Hersteller, sondern konkrete Rollgerüstsysteme und Baureihen miteinander verglichen. Zwei Gerüste mit derselben angegebenen Arbeitshöhe können sich bei Plattformmaßen, Aufbau, Sicherheitsausstattung, Lieferumfang und Erweiterbarkeit deutlich unterscheiden.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Layher, Altrex, Albert und Panther XV® POWER decken unterschiedliche Systemstrukturen und Konfigurationsmöglichkeiten ab. Je nach Baureihe unterscheiden sich die Systeme unter anderem bei Gerüstbreite, Plattformlänge, Rahmenraster, Sicherheitsaufbau, Plattformpositionierung und verfügbaren Erweiterungsteilen.
Eine pauschal beste Rollgerüstmarke gibt es deshalb nicht. Ein geeignetes System erfüllt die konkreten Anforderungen des jeweiligen Einsatzes und berücksichtigt zugleich Aufbau, Nutzung, Transport und mögliche spätere Erweiterungen.
Die folgenden Tabellen und Herstellerprofile zeigen, wie sich die betrachteten Rollgerüstsysteme in diesen Punkten unterscheiden und welche Merkmale für die Auswahl besonders relevant sind.
Rollgerüstsysteme der Hersteller im Überblick
Layher, Altrex, Albert Gerüste, MUNK Günzburger Steigtechnik und Panther XV® POWER bieten unterschiedliche Rollgerüstsysteme, Baureihen und Konfigurationsmöglichkeiten. Unterschiede bestehen unter anderem bei Plattformformaten, Gerüstbreiten, Aufbaukonzepten und Erweiterungsoptionen.
Die folgende Übersicht ordnet die betrachteten Systemwelten anhand zentraler Auswahlmerkmale ein. Die anschließenden Tabellen vertiefen die Unterschiede bei Aufbau, Sicherheit, Abmessungen und Ausbauvarianten.
| Hersteller / Marke | Plattformlängen der betrachteten Systeme | Gerüst- und Rahmenbreiten | Aufbau- und Systemmerkmale | Auswahlrelevante Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Layher | Je nach Baureihe unterschiedliche Plattformlängen, etwa von 1,80 m bis 2,85 m | Schmale und breite Fahrgerüstsysteme | Je nach Ausführung Sicherheitsaufbau P2, Uni Telegeländer oder P2 SAFETYPLUS | Mehrere Fahrgerüstbaureihen mit unterschiedlichen Plattformformaten, Aufbauvarianten und Systemkonfigurationen |
| Altrex | Je nach Baureihe unterschiedliche Plattformlängen, etwa von 1,65 m bis 3,05 m | Schmale und breite Systeme sowie kompakte Einpersonen-Gerüste | Je nach System Safe-Quick® beziehungsweise Safe-Quick® 2 GuardRail und unterschiedliche Plattformausführungen | Systemangebot vom kompakten MiTOWER bis zu unterschiedlichen RS-TOWER-Konfigurationen; systemabhängig sind auch Lösungen für den Materialtransport verfügbar |
| Albert Gerüste | Je nach System unterschiedliche Plattformlängen, etwa von 1,90 m bis 3,00 m | Schmale, breite und je nach System doppelte Aufbauformen | Aufbau mit Montagehilfsrahmen und Montagelängsriegeln; je nach Aufbauform zusätzliche Verbindungskomponenten | Mehrere Plattformformate und unterschiedliche Aufbauformen innerhalb der betrachteten Fahrgerüstsysteme |
| MUNK Günzburger Steigtechnik | Abhängig von Baureihe und Systemausführung | Schmale und breite Rollgerüstsysteme sowie kompakte Einpersonen-Systeme | Je nach Baureihe unterschiedliche Aufbaukonzepte, beispielsweise SG- und SGX-Ausführungen | Systemspektrum von kompakten Einpersonen-Gerüsten bis zu größeren Rollgerüstsystemen mit unterschiedlichen Plattformformaten |
| Panther XV® POWER | 2,45 m | 0,90 m Rahmenbreite | GuardLine-Sicherheitsgeländer und Plattformpositionierung im 90-cm-Rahmenraster | Eigenes Rollgerüstsystem von Profi Steigsysteme mit einheitlichem Plattformformat und systematisch abgestuften Ausbaustufen |
Hinweis: Die genannten Maße und Merkmale beziehen sich auf die jeweils betrachteten Rollgerüstsysteme. Nicht jede Baureihe eines Herstellers ist in allen Plattformlängen, Breiten oder Aufbauvarianten verfügbar. Maßgeblich sind die konkrete Produktkonfiguration und die aktuelle Aufbau- und Verwendungsanleitung.
Aufbau- und Sicherheitskonzepte der Rollgerüstsysteme
Rollgerüste unterscheiden sich nicht nur bei Plattformmaßen oder Arbeitshöhen. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist das jeweilige Aufbau- und Sicherheitskonzept. Hersteller wie Layher, Altrex, Albert Gerüste, MUNK Günzburger Steigtechnik und Panther XV® POWER verfolgen dabei unterschiedliche technische Lösungen, um den Seitenschutz entsprechend der vorgesehenen Aufbaufolge bereitzustellen.
Deshalb lassen sich Aufbaukonzepte verschiedener Rollgerüstsysteme nicht unmittelbar miteinander gleichsetzen. Bezeichnungen wie vorlaufendes Geländer, Telegeländer, GuardRail, Montagehilfsrahmen oder Montagesicherungsgeländer beschreiben unterschiedliche Systemlösungen der jeweiligen Hersteller und müssen immer im Zusammenhang mit der konkreten Baureihe sowie der zugehörigen Aufbau- und Verwendungsanleitung betrachtet werden.
Die folgende Tabelle stellt die Aufbau- und Sicherheitskonzepte der auf dieser Seite betrachteten Rollgerüstsysteme gegenüber. Sie zeigt, wie der Seitenschutz innerhalb der jeweils vorgesehenen Aufbaufolge hergestellt wird und wie sich die Verfahren nach Baureihe und Ausführung unterscheiden.
| Hersteller / Marke | Aufbau- und Sicherheitskonzept | Herstellung des Seitenschutzes beim Aufbau | Abgrenzung nach Baureihe und Ausführung |
|---|---|---|---|
| Layher | Sicherheitsaufbau P2, Sicherheitsaufbau P2 mit Uni Telegeländer sowie P2 SAFETYPLUS mit Doppelgeländer | Je nach Ausführung wird der Seitenschutz vor dem Betreten der jeweils nächsten beziehungsweise obersten Plattform von einer tiefer liegenden Ebene aus montiert. | Die Aufbauverfahren unterscheiden sich je nach Fahrgerüstbaureihe und gewählter Ausführung. P2, P2 mit Uni Telegeländer und P2 SAFETYPLUS sind deshalb getrennt zu betrachten. |
| Altrex | Safe-Quick® GuardRail beziehungsweise Safe-Quick® 2 GuardRail; je nach System auch andere vorgesehene Aufbaukonfigurationen | Das GuardRail wird entsprechend der jeweiligen Aufbaufolge vor dem Betreten der nächsten Plattform montiert, sodass der Seitenschutz dort bereits vorhanden ist. | Verfügbarkeit und Ausführung sind von der jeweiligen MiTOWER- oder RS-TOWER-Baureihe sowie von der gewählten Konfiguration abhängig. |
| Albert Gerüste | Aufbau mit Montagehilfsrahmen und Montagelängsriegeln | Montagehilfsrahmen und Montagelängsriegel unterstützen die in der jeweiligen Aufbau- und Verwendungsanleitung vorgesehene Montage der Rahmen und Seitenschutzelemente. | Aufbaufolge und benötigte Montagebauteile unterscheiden sich je nach Serie und Aufbauform. Bei bestimmten Ausführungen kommen zusätzlich Verbindungsrahmen zum Einsatz. |
| MUNK Günzburger Steigtechnik | Je nach Baureihe Montagesicherungselemente oder systemintegrierte vorlaufende Sicherheitsgeländer, beispielsweise bei SG- und SGX-Systemen | Bei SG- und SGX-Ausführungen wird der Seitenschutz mithilfe vorlaufender Geländerelemente hergestellt, bevor die nächste Plattform bestimmungsgemäß genutzt wird. | Klassische Rollgerüste sowie SG-, SGX- und FlexxTower-Ausführungen verfügen über unterschiedliche Aufbaufolgen und müssen systembezogen betrachtet werden. |
| Panther XV® POWER | GuardLine-Sicherheitsgeländer | Das GuardLine-Sicherheitsgeländer wird entsprechend der vorgesehenen Aufbaufolge vor dem Betreten der nächsthöheren Plattform montiert und stellt dort den Seitenschutz her. | GuardLine ist Bestandteil des dokumentierten Sicherheitsaufbaus von Panther XV® POWER. Maßgeblich ist die jeweils freigegebene Systemkonfiguration. |
Hinweis: Die dargestellten Aufbau- und Sicherheitskonzepte sind an bestimmte Baureihen, Bauteile und Gerüstkonfigurationen gebunden. Ähnliche Bezeichnungen oder Funktionsprinzipien bedeuten nicht, dass Komponenten unterschiedlicher Systeme oder Hersteller miteinander kombiniert werden dürfen. Maßgeblich sind ausschließlich die vom jeweiligen Hersteller vorgesehenen Konfigurationen und die aktuelle Aufbau- und Verwendungsanleitung.
Plattformlängen, Gerüstbreiten und Ausbauhöhen im Vergleich
Plattformlänge, Gerüstbreite und erreichbare Arbeitshöhe gehören zu den wichtigsten technischen Merkmalen eines Rollgerüstsystems. Sie bestimmen unter anderem die verfügbare Arbeitsfläche, den Platzbedarf am Einsatzort sowie die möglichen Einsatzbereiche des Gerüstes. Gleichzeitig lassen sich diese Werte nur im Zusammenhang mit der jeweiligen Baureihe und der vorgesehenen Gerüstkonfiguration sinnvoll vergleichen.
Die Hersteller Layher, Altrex, Albert Gerüste, MUNK Günzburger Steigtechnik und Panther XV® POWER bieten unterschiedliche Rollgerüstsysteme mit verschiedenen Plattformformaten, Rahmenbreiten und Ausbaustufen an. Deshalb können sich zwei Rollgerüste trotz vergleichbarer Arbeitshöhe deutlich hinsichtlich Arbeitsfläche, Aufbaukonzept, Erweiterungsmöglichkeiten und Systemstruktur unterscheiden.
Die folgende Übersicht stellt die Größenstruktur der auf dieser Seite betrachteten Rollgerüstsysteme gegenüber. Sie dient der fachlichen Einordnung der unterschiedlichen Systemkonzepte und unterstützt dabei, die technischen Unterschiede zwischen den einzelnen Baureihen besser zu verstehen. Maßgeblich für die Auswahl bleiben stets die konkrete Gerüstkonfiguration sowie die aktuelle Aufbau- und Verwendungsanleitung des jeweiligen Herstellers.
| Hersteller / Marke | Plattformlängen der betrachteten Systeme | Plattform- oder Rahmenbreiten | Arbeitshöhen der betrachteten Konfigurationen | Charakteristische Größenstruktur |
|---|---|---|---|---|
| Layher | 1,80 m beziehungsweise 2,85 m bei den betrachteten Uni-Fahrgerüstsystemen | Je nach Baureihe schmale und breite Systemausführungen, beispielsweise etwa 0,75 m beziehungsweise 1,50 m | Abhängig von Baureihe, Ausbaustufe und vorgesehener Aufstellung | Mehrere Uni-Baureihen mit unterschiedlichen Plattformformaten, Breiten und Ausbauvarianten |
| Altrex | 1,65 m bei MiTOWER PLUS sowie 1,85 m, 2,45 m und 3,05 m bei ausgewählten RS-TOWER-Systemen | Je nach Baureihe beispielsweise 0,75 m, 0,90 m oder 1,35 m | MiTOWER PLUS von 4,20 m bis 8,20 m; RS-TOWER-Konfigurationen systemabhängig darüber hinaus | Kompakte Einpersonen-Gerüste sowie schmale und breite RS-TOWER-Systeme mit mehreren Plattformlängen |
| Albert Gerüste | 1,90 m, 2,50 m und 3,00 m bei den betrachteten Fahrgerüstsystemen | Je nach Serie schmale, breite und doppelte Aufbauformen | Abhängig von Serie, Aufbauform und vollständiger Gerüstkonfiguration | Drei Plattformlängen sowie unterschiedliche schmale, breite und doppelte Systemaufbauten |
| MUNK Günzburger Steigtechnik | 1,20 m beim FlexxTower SG, 1,80 m beim FlexxTower SGX ergo sowie 1,80 m, 2,45 m oder 3,00 m bei ausgewählten klassischen Rollgerüstsystemen | 0,60 m Plattformbreite bei FlexxTower-Ausführungen sowie je nach größerem System beispielsweise 0,75 m oder 1,35 m | FlexxTower SGX ergo bis 9,55 m; größere Rollgerüstsysteme abhängig von der jeweiligen Konfiguration | Kompakte Einpersonen-Systeme und größere Rollgerüstbaureihen mit unterschiedlichen Plattformformaten |
| Panther XV® POWER | 2,45 m | 0,90 m Rahmenbreite | Je nach freigegebener Ausbaustufe bis 10,20 m im Innenbereich beziehungsweise 8,20 m im Außenbereich | Einheitliches Plattformformat mit Plattformpositionierung im 90-cm-Rahmenraster |
Hinweis: Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf die auf dieser Seite betrachteten Rollgerüstsysteme und Konfigurationen. Arbeitshöhe, Plattformhöhe, Gerüstabmessungen und erforderliche Abstützungen müssen für das konkrete Modell anhand der aktuellen technischen Unterlagen und der zugehörigen Aufbau- und Verwendungsanleitung geprüft werden.
Rollgerüst nicht nur nach der Marke auswählen
Die Wahl eines Rollgerüstes sollte nicht allein anhand des Herstellers erfolgen. Entscheidend ist, welches Rollgerüstsystem und welche Baureihe die Anforderungen des geplanten Einsatzes erfüllen. Innerhalb eines Herstellerprogramms können sich Plattformlängen, Gerüstbreiten, Aufbaukonzepte, Sicherheitsausstattung, zulässige Ausbauhöhen sowie verfügbare Zubehör- und Erweiterungskomponenten deutlich unterscheiden.
Für die Auswahl sind daher nicht der Markenname, sondern die konkrete Gerüstkonfiguration, die benötigte Arbeitshöhe, die verfügbare Aufstellfläche und die vorgesehenen Einsatzbedingungen maßgeblich. Erst die Kombination dieser Faktoren ermöglicht einen fachlich sinnvollen Vergleich verschiedener Rollgerüstsysteme.
Profi Steigsysteme unterstützt bei der Einordnung geeigneter Rollgerüstsysteme auf Grundlage der jeweiligen Einsatzanforderungen. Verbindlich für Aufbau, Verwendung und zulässige Konfigurationen sind stets die aktuelle Aufbau- und Verwendungsanleitung sowie die technischen Unterlagen des jeweiligen Herstellers.
Häufige Fragen zur Wahl des passenden Rollgerüst-Herstellers
Die Wahl des passenden Rollgerüst-Herstellers wirft in der Praxis viele Fragen auf. Dabei geht es oft nicht nur um Marken, sondern um Sicherheit, Einsatzbereiche, Erweiterungsmöglichkeiten und die Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen. Im Folgenden beantworten wir die häufigsten Fragen aus unserer täglichen Beratung.
Diese Frage wird uns häufig gestellt – und sie lässt sich nicht seriös mit einem einzigen Markennamen beantworten. Den grundsätzlich besten Rollgerüst-Hersteller gibt es nicht. Entscheidend ist, welches Fahrgerüst am besten zum geplanten Einsatz, zu den räumlichen Bedingungen und zu den Arbeitsabläufen des jeweiligen Betriebs passt.
Ein Malerbetrieb mit regelmäßig wechselnden Baustellen stellt andere Anforderungen an ein Rollgerüst als ein Industriebetrieb, eine Kommune oder ein Unternehmen, das das Gerüst überwiegend innerhalb eines Gebäudes einsetzt. Für den einen ist ein geringes Transportvolumen besonders wichtig, für den anderen eine große Arbeitsfläche, ein bestimmter Sicherheitsaufbau oder die Möglichkeit, das System später zu erweitern.
Auch bekannte und professionelle Hersteller setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Layher steht für eine etablierte und breit ausgebaute Systemwelt. Altrex setzt bei vielen Baureihen auf ergonomische und innovative Konstruktionslösungen. Albert zeichnet sich durch robuste Bauteile und besondere technische Details aus. MUNK verbindet Fahrgerüste mit einem umfangreichen Sortiment professioneller Steigtechnik. Panther XV® ist aus unserer langjährigen Beratungspraxis entstanden und auf flexible, wirtschaftliche und sicherheitsorientierte Lösungen für den professionellen Einsatz ausgerichtet.
Unsere Erfahrung zeigt deshalb immer wieder: Die richtige Entscheidung beginnt nicht mit dem Hersteller, sondern mit der Frage, was das Rollgerüst im Arbeitsalltag leisten muss.
Bei Profi Steigsysteme berücksichtigen wir unter anderem die benötigte Arbeitshöhe, die Plattformabmessungen, den Innen- oder Außeneinsatz, die Aufstellfläche, den Untergrund, die Transporthäufigkeit, den gewünschten Sicherheitsaufbau und eine mögliche spätere Erweiterung. Erst danach vergleichen wir geeignete Hersteller und Baureihen.
Wir empfehlen deshalb nicht immer dieselbe Marke, sondern das System, das technisch und wirtschaftlich am besten zum jeweiligen Einsatz passt.
Die DIN EN 1004-1 legt grundlegende Anforderungen für fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen fest. Dazu gehören unter anderem Anforderungen an Werkstoffe, Maße, Lastannahmen, Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Sie schreibt den Herstellern jedoch nicht vor, jedes Bauteil auf dieselbe Weise zu konstruieren.
Hersteller können die normativen Anforderungen deshalb mit unterschiedlichen technischen Lösungen erfüllen. Das zeigt sich beispielsweise bei:
- der Konstruktion der Geländer,
- der Sicherung während des Aufbaus,
- der Anordnung von Diagonalen,
- den Plattformaufnahmen,
- den Fahrrollen,
- den Zugängen,
- der Rahmenkonstruktion,
- der vorgesehenen Aufbaufolge.
Ein Telegeländer, ein vorlaufendes Doppelgeländer, ein Montagesicherungsgeländer oder ein GuardRail-System verfolgen grundsätzlich dasselbe Ziel: Der Seitenschutz soll beim bestimmungsgemäßen Aufbau möglichst frühzeitig hergestellt werden. Die technische Umsetzung kann sich dabei jedoch deutlich unterscheiden.
Auch zwei Gerüste, die nach derselben Norm konzipiert wurden, können deshalb im Arbeitsalltag sehr verschieden sein.
Die Norm schafft einen gemeinsamen sicherheitstechnischen Rahmen – aber kein einheitliches Rollgerüst.
Aus diesem Grund betrachten wir bei der Beratung nicht nur, ob ein System der DIN EN 1004-1 entspricht. Wir prüfen auch, wie der Hersteller die Anforderungen konstruktiv umsetzt und welche Lösung für den vorgesehenen Einsatz am sinnvollsten ist.
Professionelle Rollgerüst-Systeme können dieselben normativen Anforderungen erfüllen und sich trotzdem bei Konstruktion, Ausstattung, Materialausführung, Ergonomie und Systemumfang unterscheiden.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Hersteller grundsätzlich „gut“ und ein anderer „schlecht“ ist. Unterschiedliche Konstruktionen sind häufig auf unterschiedliche Einsatzschwerpunkte ausgerichtet.
Ein besonders robustes oder umfangreich ausgestattetes System kann bei täglicher gewerblicher Nutzung klare Vorteile bieten. Für einen Betrieb, der das Rollgerüst nur gelegentlich einsetzt, kann dagegen ein wirtschaftlicheres System vollkommen ausreichend sein – vorausgesetzt, es ist für die vorgesehene Verwendung geeignet und wird entsprechend der Aufbau- und Verwendungsanleitung eingesetzt.
Qualität zeigt sich aus unserer Sicht deshalb nicht nur an der Materialstärke oder am Anschaffungspreis. Ebenso wichtig sind:
- die konstruktive Abstimmung der Bauteile,
- eine verständliche Aufbaufolge,
- die sichere Handhabung,
- die langfristige Verfügbarkeit passender Komponenten,
- die Eignung für den tatsächlichen Einsatz.
Ein hochwertiges Rollgerüst ist nicht automatisch das teuerste System, sondern das System, das seine Aufgabe zuverlässig, sicher und dauerhaft erfüllt.
Zuerst sollte nicht der Hersteller, sondern der konkrete Einsatz geklärt werden.
Viele Kunden kommen mit einer bestimmten Marke zu uns, weil sie den Namen bereits kennen oder weil in ihrem Betrieb schon Bauteile eines Herstellers vorhanden sind. Das kann ein sinnvoller Ausgangspunkt sein. Trotzdem sollte geprüft werden, ob die gewünschte Baureihe tatsächlich zu den Anforderungen passt.
Vor der Auswahl eines Herstellers sollten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
- Welche Arbeitshöhe wird tatsächlich benötigt?
- Wie groß muss die Arbeitsplattform sein?
- Wird das Gerüst innen, außen oder in beiden Bereichen eingesetzt?
- Wie viel Stellfläche steht zur Verfügung?
- Ist der Untergrund eben oder muss ein Höhenausgleich berücksichtigt werden?
- Wie häufig wird das Gerüst auf- und abgebaut?
- Muss es regelmäßig transportiert werden?
- Welches Sicherheitskonzept wird bevorzugt?
- Soll das System später erweitert werden?
- Sind bereits passende Bauteile vorhanden?
Erst aus diesen Anforderungen ergibt sich, welche Gerüstbreite, Plattformlänge, Aufbauvariante und Herstellerlösung sinnvoll ist.
Unsere Beratung beginnt deshalb nicht bei der Frage „Welche Marke möchten Sie?“, sondern bei der Frage „Was möchten Sie mit dem Rollgerüst machen?“
Für häufigen Auf- und Abbau ist nicht allein der Herstellername entscheidend. Wichtig ist, wie gut sich die einzelnen Bauteile handhaben lassen und wie klar und sicher die vorgesehene Aufbaufolge umgesetzt werden kann.
In der Praxis achten wir dabei besonders auf:
- das Gewicht und die Abmessungen der Plattformen,
- ergonomische Trage- und Griffmöglichkeiten,
- die Anzahl loser Verbindungsteile,
- gut bedienbare Fahrrollen und Bremshebel,
- fest am Bauteil verbleibende Sicherungselemente,
- einen nachvollziehbaren Sicherheitsaufbau,
- die Handhabung von Geländern und Diagonalen,
- das Transport- und Lagervolumen.
Altrex berücksichtigt bei verschiedenen Systemen beispielsweise ergonomische Aspekte und eine komfortable Handhabung. Bei Albert sind unter anderem die fest am Rahmen verbleibenden Federstecker im Arbeitsalltag praktisch, weil weniger lose Kleinteile benötigt werden. Auch die Lösungen von Layher, MUNK und Panther XV® bieten je nach Baureihe unterschiedliche Vorteile beim Aufbau.
Eine einzelne Produkteigenschaft reicht jedoch nicht aus, um ein System pauschal zum besten Gerüst für häufigen Aufbau zu erklären.
Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Bauteilgewicht, Aufbaufolge, Sicherheitskonzept, Transport und konkreter Gerüstgröße.
Viele professionelle Rollgerüste sind modular aufgebaut und können innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Systemkonfigurationen erweitert werden. Dabei muss jedoch zunächst geklärt werden, welche Art von Erweiterung später benötigt werden könnte.
Mögliche Erweiterungen sind beispielsweise:
- eine größere Arbeitshöhe,
- eine längere Arbeitsplattform,
- eine breitere Gerüstvariante,
- zusätzliche Ausleger oder Ballastierungen,
- andere Fahrbalken,
- ein veränderter Sicherheitsaufbau,
- ergänzendes Zubehör.
Albert bietet beispielsweise besondere Möglichkeiten innerhalb seiner Systemwelt. Dazu gehört je nach Baureihe die Nutzung spezieller Rahmen- und Traversenlösungen. Auch Layher, Altrex, Albert Gerüste, MUNK und Panther XV® verfügen über modular aufgebaute Gerüstsysteme mit unterschiedlichen Ausbauvarianten.
Wichtig ist jedoch: Modularität bedeutet nicht, dass Bauteile beliebig zusammengestellt werden dürfen. Maßgeblich sind immer die vom jeweiligen Hersteller freigegebenen Aufbauvarianten, Konfigurationen und Aufbau- und Verwendungsanleitungen.
Die Anforderungen an Aufbau- und Verwendungsanleitungen für entsprechende Systeme werden in der DIN EN 1004-2 näher behandelt.
Wer eine spätere Erweiterung plant, sollte diese deshalb bereits beim Erstkauf berücksichtigen. So kann von Anfang an ein System gewählt werden, das zur langfristigen Nutzung passt.
Eine starre Zuordnung nach dem Muster „dieser Hersteller ist für Handwerker, jener für Industrie“ wäre zu pauschal. Auch innerhalb derselben Branche können die Anforderungen vollkommen unterschiedlich sein.
Ein Handwerksbetrieb mit häufig wechselnden Baustellen benötigt möglicherweise ein kompaktes, gut transportierbares Fahrgerüst, das sich regelmäßig auf- und abbauen lässt. Ein anderer Betrieb arbeitet überwiegend an großen Fassaden und benötigt deshalb eine größere Plattform oder andere Ausbaumöglichkeiten.
Industrieunternehmen legen häufig besonderen Wert auf robuste Komponenten, wiederkehrende Arbeitsabläufe, eine nachvollziehbare Dokumentation und eine langfristige Versorgung mit passenden Ersatz- und Erweiterungsteilen.
Bei Kommunen, Bauhöfen und öffentlichen Einrichtungen spielen häufig eine einfache Handhabung, unterschiedliche Anwender, dauerhafte Nutzung und eine möglichst eindeutige Systemzuordnung eine wichtige Rolle.
Deshalb kann derselbe Hersteller für einen bestimmten Malerbetrieb sehr gut geeignet sein, für einen anderen Malerbetrieb jedoch weniger passend.
Wir ordnen Rollgerüst-Hersteller nicht pauschal einer Branche zu. Wir prüfen, welche Arbeitsaufgabe innerhalb dieser Branche tatsächlich gelöst werden muss.
Nein. Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch, dass ein Rollgerüst für jeden Einsatz besser geeignet ist.
Preisunterschiede können unter anderem entstehen durch:
- aufwendigere Konstruktionsdetails,
- umfangreichere Sicherheitsausstattung,
- besondere Materialausführungen,
- ergonomische Komponenten,
- höhere Fertigungs- und Servicekosten,
- einen größeren Lieferumfang,
- zusätzliche Erweiterungs- und Zubehörmöglichkeiten.
Entscheidend ist jedoch, ob diese Merkmale im konkreten Arbeitsalltag tatsächlich benötigt werden.
Ein wirtschaftlicheres System kann die bessere Wahl sein, wenn es alle erforderlichen Anforderungen erfüllt und nur gelegentlich eingesetzt wird. Bei täglicher Nutzung kann sich dagegen ein zunächst teureres Rollgerüst langfristig rechnen, wenn es schneller aufgebaut werden kann, die Handhabung erleichtert oder besonders gut in bestehende Arbeitsabläufe passt.
Deshalb vergleichen wir nicht nur den Anschaffungspreis. Wir berücksichtigen auch:
- die erwartete Nutzungsdauer,
- die Aufbauhäufigkeit,
- den Zeitaufwand,
- den Erweiterungsbedarf,
- die langfristige Ersatzteilversorgung.
Die wirtschaftlich beste Lösung ist nicht zwangsläufig das günstigste Gerüst – aber ebenso wenig automatisch das teuerste.
Bauteile verschiedener Rollgerüst-Hersteller sollten nicht allein deshalb miteinander kombiniert werden, weil sie ähnlich aussehen oder augenscheinlich zusammenpassen.
Ein Fahrgerüst ist ein aufeinander abgestimmtes System. Rahmen, Plattformen, Geländer, Diagonalen, Fahrrollen, Ausleger und weitere Bauteile sind Bestandteil bestimmter, vom Hersteller vorgesehener Konfigurationen.
Bereits kleine konstruktive Unterschiede können Einfluss haben auf:
- die Passgenauigkeit,
- die Kraftübertragung,
- die Standsicherheit,
- die Belastbarkeit,
- die Funktion von Sicherungselementen,
- die vorgesehene Aufbaufolge.
Entscheidend ist deshalb nicht, ob sich zwei Bauteile technisch irgendwie verbinden lassen. Entscheidend ist, ob die Kombination vom Hersteller für dieses System vorgesehen und freigegeben ist.
Das gilt auch für ältere Rollgerüste, bei denen vorhandene Bauteile ergänzt oder ersetzt werden sollen.
Wir empfehlen deshalb, Erweiterungen und Ersatzteile immer eindeutig systembezogen auszuwählen. Bei Unsicherheit unterstützen wir dabei, das vorhandene Rollgerüst und die dazu passenden Komponenten zuzuordnen.
Die Ersatzteilversorgung ist besonders bei professioneller und langfristiger Nutzung ein wichtiges Auswahlkriterium.
Rollgerüste werden häufig über viele Jahre eingesetzt. In dieser Zeit können einzelne Komponenten durch intensive Nutzung, Transport oder unsachgemäße Lagerung beschädigt werden. Außerdem kann später der Wunsch entstehen, das vorhandene System zu erweitern.
Vor dem Kauf sollte deshalb geklärt werden:
- Sind einzelne Komponenten nachbestellbar?
- Lassen sich Bauteile eindeutig einer Baureihe zuordnen?
- Gibt es verständliche Aufbau- und Konfigurationstabellen?
- Ist das System langfristig im Herstellerprogramm verankert?
- Können vorhandene Bauteile später sinnvoll ergänzt werden?
- Gibt es einen Fachhändler, der bei der Zuordnung unterstützt?
Bei älteren Rollgerüsten ist außerdem zu prüfen, ob aktuelle Bauteile weiterhin mit der vorhandenen Systemgeneration verwendet werden dürfen. Ähnliche Abmessungen allein reichen auch hier nicht aus.
Ein Rollgerüst sollte deshalb nicht nur für den heutigen Einsatz ausgewählt werden, sondern auch mit Blick auf seine langfristige Nutzbarkeit.
Weil jeder Hersteller andere Schwerpunkte setzt und nicht jedes Rollgerüst zu jeder Arbeitssituation gleichermaßen gut passt.
Unsere Beratung beginnt deshalb nicht mit einer bevorzugten Marke. Zunächst klären wir, welche Anforderungen tatsächlich bestehen. Dazu gehören unter anderem:
- die Arbeitsaufgabe,
- die benötigte Arbeitshöhe,
- die Plattformgröße,
- die vorhandene Aufstellfläche,
- der Innen- oder Außeneinsatz,
- der Sicherheitsaufbau,
- die Aufbauhäufigkeit,
- der Transport,
- die Erweiterbarkeit,
- das verfügbare Budget.
Erst danach betrachten wir die passenden Systeme von Layher, Altrex, Albert Gerüste, MUNK, Panther XV® und weiteren Herstellern in unserem Sortiment.
Dabei kann sich zeigen, dass ein technisch sehr umfangreiches System für den konkreten Einsatz gar nicht erforderlich ist. Ebenso kann ein zunächst günstiger erscheinendes Gerüst langfristig weniger sinnvoll sein, wenn wichtige Erweiterungsmöglichkeiten fehlen oder die Handhabung nicht zum Arbeitsalltag passt.
Unser Ziel ist nicht, für jeden Kunden denselben Hersteller zu verkaufen. Unser Ziel ist, das Rollgerüst zu finden, das den jeweiligen Einsatz technisch sinnvoll und wirtschaftlich zuverlässig abbildet.
Eine fachlich sinnvolle Rollgerüst-Empfehlung entsteht nicht allein aus der gewünschten Arbeitshöhe. Wir betrachten den vollständigen Einsatz und gehen dabei Schritt für Schritt vor.
Zunächst klären wir:
- Welche Arbeitsaufgabe soll ausgeführt werden?
- Welche Arbeitshöhe und Plattformgröße werden benötigt?
- Wie viel Platz steht am Einsatzort zur Verfügung?
- Wird das Gerüst innen, außen oder in beiden Bereichen eingesetzt?
- Welche Anforderungen bestehen an Untergrund und Höhenausgleich?
- Wie häufig wird das Rollgerüst auf- und abgebaut?
- Wie wird es transportiert und gelagert?
- Welcher Sicherheitsaufbau ist vorgesehen?
- Soll das System später erweitert werden?
- Gibt es bereits vorhandene Bauteile oder betriebliche Vorgaben?
Auf dieser Grundlage vergleichen wir geeignete Gerüstbreiten, Plattformlängen, Aufbauvarianten, Sicherheitssysteme und Hersteller.
Dadurch entsteht keine pauschale Markenempfehlung, sondern eine systembezogene Auswahl auf Basis der tatsächlichen Nutzung.
Genau darin sehen wir unsere Aufgabe als Fachhändler: nicht nur ein Rollgerüst anzubieten, sondern die Unterschiede so einzuordnen, dass am Ende eine nachvollziehbare und langfristig sinnvolle Entscheidung getroffen werden kann.